Wälzlager finden breite Anwendung in Industrieanlagen, und ihr Schmierzustand hat direkten Einfluss auf deren stabilen und sicheren Betrieb. Statistiken zufolge sind 43 % aller Lagerausfälle auf mangelhafte Schmierung zurückzuführen. Daher ist für den reibungslosen und sicheren Betrieb von Lagern nicht nur die Wahl des geeigneten Schmierfetts entscheidend, sondern auch die Bestimmung der Schmierfettmenge und des Schmierintervalls. Wird zu viel Schmierfett eingefüllt, zersetzt sich dieses durch Erhitzung und Bewegung. Eine zu geringe Schmierfettmenge führt hingegen leicht zu unzureichender Schmierung, was wiederum Trockenreibung, Verschleiß und im schlimmsten Fall zum Ausfall des Lagers zur Folge haben kann.
Die Schmierung von Wälzlagern dient der Reduzierung der inneren Reibung und des Verschleißes der Lager sowie der Verhinderung von Durchbrennen und Festfressen. Die Schmierwirkung ist wie folgt:
1. Reibung und Verschleiß reduzieren
Im Lagerring verhindern Wälzkörper und Käfig den gegenseitigen Kontakt, wodurch Metallkontakt, Reibung und Verschleiß reduziert werden.
2. Verlängern der Ermüdungslebensdauer
Die Lebensdauer der Wälzkörper eines Lagers verlängert sich, wenn die Wälzkontaktfläche während der Rotation gut geschmiert ist. Im Gegensatz dazu verkürzt sich die Lebensdauer bei niedriger Ölviskosität und unzureichender Schmierfilmdicke.
3. Reibungswärme und Kühlung eliminieren.
Die Ölzirkulationsmethode dient der Abfuhr von Reibungswärme und von außen zugeführter Wärme und trägt zur Kühlung bei. Sie verhindert die Überhitzung der Lager und die Alterung des Schmieröls.
4. Sonstige
Es verhindert außerdem das Eindringen von Fremdkörpern in das Lagerinnere sowie Rost und Korrosion.
Wälzlager bestehen im Allgemeinen aus Innenring, Außenring, Wälzkörper und Käfig.
Die Rolle des Innenrings besteht darin, sich der Wellenrotation anzupassen und mit ihr zu verschmelzen;
Der Außenring ist auf den Lagersitz abgestimmt und übernimmt eine Stützfunktion;
Der Wälzkörper verteilt die Wälzkörper mittels des Käfigs gleichmäßig zwischen Innen- und Außenring, und seine Form, Größe und Anzahl beeinflussen direkt die Betriebsleistung und Lebensdauer des Wälzlagers.
Der Käfig sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Wälzkörpers, verhindert dessen Abfallen, führt den Wälzkörper zur Rotation und übernimmt eine Schmierfunktion.
Um einen langfristig stabilen und sicheren Betrieb der Anlagen zu gewährleisten, müssen Unternehmen die Schmiergenauigkeit verbessern. Diese kann jedoch nicht nur theoretisch, sondern auch durch praktische Erfahrungen, wie z. B. Temperatur- und Vibrationsmessungen, ermittelt werden. Daher werden folgende Empfehlungen gegeben:
Geben Sie währenddessen kontinuierlich Fett hinzu;
Bei regelmäßiger Fettzufuhr sollte die jeweils produzierte Fettmenge ermittelt werden.
Temperaturänderungen und Geräusche wurden erfasst, um die Menge der Lipidzusätze anzupassen;
Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, kann der Zyklus entsprechend verkürzt werden, die Menge des zugeführten Fetts kann angepasst werden, um altes Fett abzubauen und rechtzeitig neues Fett einzuführen.
Veröffentlichungsdatum: 29. März 2022